Ein Metablick auf Transformation
Shownotes
transform together Folge 12:
Veröffentlicht: 11.03.2026 Das Podcast-Meetup fand live am 04. März 2026 statt.
In dieser Episode sprechen wir darüber:
- wie vier unterschiedliche Perspektiven helfen, Organisationen ganzheitlicher zu betrachten (07:12)
- warum Transformation häufig nur neue Labels für alte Arbeitsweisen schafft (07:54)
- weshalb Mindset allein selten die Lösung ist (16:32)
- warum Struktur, Kultur, Verhalten und innere Haltung immer zusammen betrachtet werden müssen (25:03)
- und wie eine klare Intention der entscheidende Startpunkt jeder Transformation ist (28:21)
Ressourcen:
- Dennis Webseite: https://dennis-willkomm.de/
- Dennis Buch "Roadmap durch die VUCA-Welt": https://www.narr.de/roadmap-durch-die-vuca-welt-53118/#:~:text=%20Roadmap%20durch%20die%20VUCA-Welt%20%201%20Von,die%20Welt%20von%20morgen%206%20Ausblick%20More%20
Kontakt:
- Johannes eine E-Mail schreiben an johannes.schartau@holisticon.de
- Holisticon auf LinkedIn folgen: https://www.linkedin.com/company/holisticon-ag/
- Mehr über Holisticon erfahren: https://www.holisticon.de/
Transkript anzeigen
00:00:13: Johannes Schartau: Herzlich willkommen zur 12. Episode von transform together, dem Holisticon Podcast Meetup. Mein Name ist Johannes Schartau und heute habe ich Dennis Willkomm zu Gast. Dennis ist Agile Coach, Fürungskraft und Trainer mit einem Abschluss in Informatik und Psychologie. Er begleitet Füfrungskräfte und Organisationen bei Veränderungsprozessen.
00:00:31: Johannes Schartau: Nicht mit neuen Methoden, sondern mit einem tiefen Blick auf Entwicklung und Systeme. Als integraler Organisationsentwickler und Head of Agile Enablement bei Siemens verbindet er konzeptionelle Tiefe mit echter Praxiserfahrung.
00:00:43: Johannes Schartau: Dennis ist der Autor der exzellenten "Roadmap durch die VUCA-Welt". Habe ich hier für die Leute, die im Call sind, gutes Buch.
00:00:51: Johannes Schartau: Ein Buch, das ihr alle hoffentlich schon lange im Regal stehen habt, wenn nicht, schnell nachholen auf jeden Fall. Ich finde, das ist so eine der besten Zusammenfassungen von diesen ganzen
00:01:01: Johannes Schartau: Themen, über die wir so in der Szene immer sprechen, aber einfach gut aufbereitet und gerade für Führungskräfte, einfach sehr gut benutzbar. Dennis schön, dass du da bist.
00:01:13: Dennis Willkomm: Johannes, Dankeschön. Ich freue mich, hier zu sein in einem meiner Lieblingspodcasts.
00:01:18: Johannes Schartau: Ja, das sagen all unsere Gäste, ich geb dir das Geld dafür dann nochmal nachher so, Dennis, lass uns mal einsteigen. Also, du bist ja jemand, der vor allen Dingen von so Metatheorien beeinflusst ist. Also dazu gehört unter anderem integrale Theorie.
00:01:35: Johannes Schartau: Was hat es mit so einer Sichtweise auf sich, und wie kann ich eine solche im Alltag einsetzen.
00:01:42: Dennis Willkomm: Ja, gute Frage und vielleicht direkt zur Einordnung. Also viele Leute
00:01:49: Dennis Willkomm: die schlackern direkt mit den Ohren, wenn sie integrale Theorie oder so hören, weil da ja oft eine Ideologie dahinter steckt. Und ich finde aber die Metatheorien wie die integrale Theorie bieten uns halt eine schöne Möglichkeit, uns zu orientieren.
00:02:04: Dennis Willkomm: und zwar egal, wo wir gerade unterwegs sind. Das heißt, die funktionieren in so ziemlich jedem Kontext, und damit kann ich relativ schnell schauen, welche Detailkarte brauche ich denn eigentlich? und wie passt die da jetzt ins große Gesamtbild rein und die integrale Theorie ist halt eine dieser Metatheorien. Das ist nicht die einzige.
00:02:23: Dennis Willkomm: aber eine, die man relativ schnell einfach mal auspacken kann, um damit halt auf seinen Kontext zu schauen.
00:02:31: Johannes Schartau: Also vor allen Dingen Orientierung
00:02:33: Johannes Schartau: einordnen von anderen Ideen generell diese übergeordnete Sicht einnehmen. Das ist, was womit das beihilft.
00:02:41: Dennis Willkomm: Genau. Also gerade wenn wir über Orientierung sprechen, dann sind bei Orientierung hast du halt verschiedene Wegmarken. Du musst wissen, Wo bist du eigentlich gerade? Wo willst du hin? und dann habe ich gerade eine Karte von Berlin und bin aber in Hamburg unterwegs. Dann hilft es mir nicht viel. Aber zu sagen, ich habe irgendwie eine
00:03:00: Dennis Willkomm: eine Metakarte, mit der ich eben schnell gucken kann, passt denn jetzt die Karte eigentlich? Also habe ich jetzt einen Reiseführer. Oder habe ich eine topografische Karte, und wann nutze ich eigentlich was? und da finde ich einfach so verschiedene Metatheorien einfach super hilfreich.
00:03:16: Johannes Schartau: Dennis, ich habe noch eine rhetorische Frage für dich.
00:03:19: Johannes Schartau: weil für viele Leute, wenn ich mit Leuten über sowas spreche, dann haben die so das Gefühl von Oah, das klingt irgendwie total abgehoben. und irgendwie braucht man einen IQ für von 160 dafür, um das zu verstehen? Oder ist das, was was auch normale Menschen durchblicken und dann auch vielleicht anwenden können.
00:03:35: Dennis Willkomm: Nein, dafür musst du ganz hohen IQ haben. Sonst geht das gar nicht. Nein, Quatsch. Nein, ich bin der Meinung, dass es halt so eigentlich so simpel runterzubrechen. Das kann jeder nutzen.
00:03:53: Dennis Willkomm: wenn man sich eben drauf einlässt. und ja, also wir können ja mal ein bisschen einsteigen und mal ein bisschen gucken, wie es aussieht, wenn man über so eine Metatheorie, über zum Beispiel über das integrale Modell
00:04:07: Dennis Willkomm: auf so ein Thema wie Transformation schaut.
00:04:10: Johannes Schartau: Wir haben das auch im Vorfeld geteasert, dass wir da heute drüber sprechen werden. Ich glaube, es wäre gut, wenn wir das tatsächlich machen. Also.
00:04:16: Dennis Willkomm: Nein, wir haben schon einen Teaser draußen.
00:04:18: Johannes Schartau: Ja bitte, sag doch, dass du tatsächlich, was dazu zu sagen hast, sonst wäre mir das ziemlich peinlich. Aber wir wollten jetzt genau einmal über diese. Also, weil wir kennen uns ja auch genau darüber, dass uns Leute in Kontakt gebracht haben, dass Menschen meinten, Ihr denkt sehr ähnlich, oder ihr habt eben irgendwie oft diese Meta-Sicht, und wir hatten jetzt drüber gesprochen.
00:04:37: Johannes Schartau: Du leitest uns mal durch diese Landkarten jetzt einmal angewandt auf dieses Thema Transformation. Ja, Also heute sind alle irgendwie in so Dauertransformationen und irgendwie.
00:04:47: Johannes Schartau: sobald man es anspricht. Bei allen tut sich irgendwie was emotional und die Behauptung ist, ja, jetzt dort gibt es etwas, was vielleicht
00:04:56: Johannes Schartau: eine Orientierung geben kann, oder auf irgendeine Art und Weise helfen kann, damit Leute sich vielleicht nicht so verloren vorkommen. Ist das richtig?
00:05:04: Dennis Willkomm: Ja, ich weiß nicht, ob man sich damit weniger verloren vorkommt. Der Punkt ist halt, man kann halt plötzlich benennen, was vorher vielleicht nur ein grobes Gefühl ist oder so.
00:05:18: Dennis Willkomm: und ich finde das schon. Also für mich persönlich, ich kann ja nur für mich sprechen. Ich finde das schon sehr, sehr hilfreich, wenn ich sagen kann, Okay, da habe ich jetzt irgendwie das Gefühl gehabt, da ist irgendwas komisch. und dann habe ich irgendwann. Ich kann es aber jetzt benennen. Ich kann es auf den Punkt bringen und kann sagen, Okay, wenn ich es benennen kann, dann kann ich auch überlegen: wie gehe ich damit um? und wenn ich damit umgehen kann, dann habe ich vielleicht wieder irgendeinen Hebel
00:05:38: Dennis Willkomm: oder irgendeine Möglichkeit, auch aktiv wirksam zu werden. Deswegen Also, ich finde, das ist schon ein hilfreicher Blick.
00:05:48: Dennis Willkomm: aber er hilft dir erst mal nur, dich zu orientieren. Was du daraus machst, ist dann halt wieder eine andere Frage.
00:05:56: Johannes Schartau: Wir müssen an einem sales Page nochmal arbeiten, weil du hast mich gerade in ein Tal der Emotionen gebracht, wo ich gerade dachte. nein, Aber dann hast du es total rausgerissen und Sachen erzählt, wo ich dachte, das will doch einfach
00:06:07: Johannes Schartau: das wollen doch eigentlich alle? Oder also das, was du gerade gesagt hast, Einfach dieses, Wenn ich es vielleicht schon einordnen kann, und dann, also, ich glaube, das macht es auch irgendwie so besprechbar. Oder ich kann auf irgendwas zeigen. Ich glaube, f\'fcr mich, mir hilft das oft, sodass ich dann
00:06:24: Johannes Schartau: eben das auch mit anderen Leuten besprechbar mache. und das nicht nur in meinem Kopf existiert oder so.
00:06:29: Dennis Willkomm: Genau.
00:06:30: Johannes Schartau: Genau. Also ich glaube, darum geht es ja auch. Also alleine k\'f6nnen wir eh relativ wenig bewegen, gerade wenn wir über so große
00:06:36: Dennis Willkomm: Systemische Dinge wie Transformationen sprechen. Das ist ja immer was, Da müssen wir irgendwie gemeinsam ran, und dafür müssen wir es halt besprechbar machen, weil nur so, geht es halt irgendwo.
00:06:46: Dennis Willkomm: und ja, um jetzt mal ein bisschen konkret zu werden. Also ich bin kein sales Person und deswegen Sales Pitch, nicht so mein Ding. Aber Lass uns mal ein bisschen in die Sache reingehen.
00:06:58: Dennis Willkomm: und ich will gar nicht so sehr über die integrale Theorie oder so philosophieren, weil da gibt es andere Leute. Da kann man tief einsteigen, sondern eher mal gucken. Was bedeutet das praktisch? und das? Spannende ist eigentlich, dass wir, wenn wir auf sowas wie Transformation gucken.
00:07:12: Dennis Willkomm: uns das in 4 Perspektiven anschauen können. und da geht es so ein bisschen darum. Es ist eher, was was wir beobachten können. Es ist eher, Was was
00:07:21: Dennis Willkomm: innen liegt, Was auch immer das bedeutet, und es ist eher, was was mit der einzelnen Person zu tun hat, oder irgendwie mit der Gruppe mit einer größeren Gruppe bis hin zu Gesellschaft.
00:07:32: Dennis Willkomm: und und wenn wir jetzt so auf Transformationen gucken, Also
00:07:37: Dennis Willkomm: ich meine, wir haben uns ja schon oft ausgetauscht. Es gibt ja viele Beispiele von Unternehmen, die Transformationen gestartet haben und dann jetzt auf einmal Super Agil sind, und dann beobachtet man mal, dann guckt mal, was passiert denn jetzt eigentlich?
00:07:54: Dennis Willkomm: Dann merkt man.
00:07:55: Dennis Willkomm: Es heißt jetzt anders: Der Projektleiter heißt jetzt Scrum Master. und das Reporting heißt jetzt Daily Scrum. und aber eigentlich ist doch alles wie vorher.
00:08:05: Dennis Willkomm: Das heißt, wir können erst mal beobachten. Also, Wir können mal gucken, was tut denn der einzelne da gerade eigentlich? Also, wie ändert sich verhalten?
00:08:13: Dennis Willkomm: Das wäre so die erste Perspektive, die man da so einnehmen kann. und dann kann man mal schauen.
00:08:18: Dennis Willkomm: was sehen wir denn da und gerade Also kann sich nat\'fcrlich alle Rollen im System anschauen. Aber gerade bei Führungskräften ist es halt super spannend, da mal drauf zu gucken und zu sehen. Ja, wenn die jetzt über Selbstorganisation reden. Was meinen die denn dann eigentlich? und wie verhalten sich die Führungskräfte vor allen Dingen.
00:08:37: Johannes Schartau: Cool. Also, erste Perspektive. Ich schau so
00:08:41: Johannes Schartau: in Anführungszeichen, objektiv von außen drauf. Guck! Erst mal, was ist das Verhalten
00:08:47: Johannes Schartau: so ein bisschen neutral oder so. und erst mal was kann ich tatsächlich beobachten?
00:08:52: Dennis Willkomm: Genau. Was kann ich beobachten? Also alles Äußere, und zwar erst mal nur bei Personen. Also, ich gucke mal, was macht denn die Führungskraft da gerade ist die jetzt sehr Direktive unterwegs, obwohl sie eigentlich Autonomie gewähren sollte. Wie sind wir da eigentlich gerade unterwegs.
00:09:09: Dennis Willkomm: Das wäre so die erste Perspektive. und da können wir schon unterscheiden. Weil was wir tun können, ist natürlich bei Transformationen. Wir trainieren ja meistens die Leute. Also, wir schicken jetzt die Leute irgendwie auf Trainings
00:09:21: Dennis Willkomm: und dann lernen, die
00:09:22: Dennis Willkomm: Selbstorganisation führen, führen ohne Macht die Lernen irgendwie neue Verhaltensweisen. und das funktioniert meistens ja auch eine ganze Zeit. Ganz schön auf dem Training ist noch alles gut. und dann kommen die zurück in ihr Unternehmen
00:09:36: Dennis Willkomm: und dann, auf einmal kommt die erste kleine Krise, und du lachst schon, was passiert dann.
00:09:41: Johannes Schartau: Also, ich hab mal von Freunden, habe ich davon gehört, dass das bei denen passiert ist.
00:09:47: Dennis Willkomm: Ja genau, was passiert dann? Es gibt so einen Crash, und die agieren halt eigentlich genau wie vorher, oder vielleicht sogar noch enger.
00:09:56: Dennis Willkomm: und das führt uns eigentlich auch direkt schon zur zweiten Perspektive, die wir irgendwie einnehmen können, weil
00:10:03: Dennis Willkomm: es ist zwar schön, irgendwie neue Fähigkeiten zu trainieren, neue Skills zu lernen, Aber die müssen ja auch irgendwo eingebaut werden. und jetzt kommen wir so auf dieses, was ich vorhin meinte. Jetzt gibt es irgendwo so das Innere, was nicht mehr im außen direkt beobachtbar ist, sondern sozusagen das, was in uns abläuft. und ich zeige jetzt zwar auf meinen Kopf, aber damit meine ich nicht nur den Kopf, sondern damit meine ich eigentlich den ganzen Körper, weil das ist unsere
00:10:27: Dennis Willkomm: unsere Hardware.
00:10:30: Dennis Willkomm: und häufig ist es ja, sodass vielleicht der Kopf schon verstanden hat. Ich müsste jetzt mal so oder so.
00:10:37: Dennis Willkomm: aber dann irgendwas in uns sich immer noch sperrt. und dann kriegen wir irgendwie Panikattacken. und dann machen wir es doch wieder anders.
00:10:45: Dennis Willkomm: und deswegen ist es eben auch so wichtig, mal ins Innere zu gucken. Das ist sozusagen die zweite Perspektive. Wir können also jetzt auch bei Individuen, bei Personen mal in die Innenwelt gucken. Also wir können also, ich kann das nur für mich machen. Ich kann es nicht f\'fcr dich machen, aber du kannst in deine Innenwelt gucken. und wir können da mal Hypothesen anstellen.
00:11:03: Dennis Willkomm: und das Spannende da ist, dass eben die Skills, die wir irgendwie uns aneignen.
00:11:12: Dennis Willkomm: halt immer aus dem Weltbild und aus der Sichtweise, wie wir auf Welt gucken, wie wir unser Wertesystem aufgebaut haben, wie wir unsere Erfahrungen, unsere Prägungen aufgenommen haben, eigentlich genutzt werden.
00:11:24: Dennis Willkomm: Das heißt, wenn wir eine gewisse Sichtweise, eine gewisse Weltsicht irgendwie verinnerlicht haben, mit uns rumtragen und dann was Neues lernen, wird es immer da rein eingebaut.
00:11:36: Dennis Willkomm: Wir können aber, und das ist das Schöne. Wir können halt auch ein Betriebssystem-Update fahren, sozusagen. Also wenn ich jetzt mal den Techniker vergleiche, bin ja auch irgendwo Informatiker, so Ein Word auf MS Dos war auch eine Textverarbeitung, ist aber irgendwie was ganz anderes, als wenn ich es jetzt auf einem Windows 10 oder so nutze. Das neueste Word
00:11:57: Dennis Willkomm: ist schon ein Unterschied. Beides ist Textverarbeitung, aber das eine kann halt viel viel, mehr und das könnte auf Dos gar nicht laufen.
00:12:04: Dennis Willkomm: und
00:12:06: Dennis Willkomm: das ist so ein zweiter Aspekt, den wir auch im integralen Modell so ein bisschen finden. Es gibt nämlich nicht nur so Quadranten also, wo ich dann irgendwie reingucken kann, die verschiedenen Brillen, sondern ich könnte halt auch Linien einzeichnen, sowas wie Entwicklungslinien
00:12:21: Dennis Willkomm: ich gar nicht so weit drauf eingehen. Da könnten wir einen ganzen Extra-podcast zu machen, und wir haben ja schon oft genug drüber gesprochen.
00:12:28: Dennis Willkomm: aber das ist halt auch nochmal spannend zu wissen, weil, wenn ich halt neue Methoden lerne, aber
00:12:35: Dennis Willkomm: immer noch mit einem MS-Dos-betriebssystem rumlaufe, dann bringt es mir nicht, wenn ich das neue Word gelernt habe, und genauso, wenn ich jetzt irgendwie Selbstorganisation gelernt habe, aber wenn ich halt
00:12:47: Dennis Willkomm: immer noch irgendwo
00:12:49: Dennis Willkomm: ein Weltbild habe, dass ich glaube, ich muss alles unter Kontrolle haben. Ich muss alle Zügel in der Hand haben, und ich kann anderen nicht vertrauen.
00:12:57: Dennis Willkomm: und alles muss super effizient sein. Dann ist vielleicht Selbstorganisation, nicht die Methodik, die mir am meisten liegt. und sobald irgendwo der Druck größer wird, werde ich wahrscheinlich wieder das führen, was ich Halt als Standard für mein Betriebssystem kenne.
00:13:12: Dennis Willkomm: und das ist überhaupt nicht falsch oder schlimm, oder? Das sind keine bösen Menschen. und das ist einfach nur eine Beobachtung, die man irgendwie mitnehmen muss, im Kontext und sagen muss: Hey, für gewisse Kontexte ist das super. Wenn ich irgendwie.
00:13:24: Dennis Willkomm: wenn mein Haus brennt und die Feuerwehr kommt, dann will ich, dass da ein Feuerwehrmann kommt, der genau sagt: Du machst das. Du machst das und ich weiß genau, was ich tue, damit ich nicht, dass der anfängt zu diskutieren. Wie geht es dir? Denn heute? Willst du mal bitte den Schlauch nehmen? und Ach Nee nach links willst du nicht ja gut, dann lass uns mal diskutieren, ob du lieber nach rechts? Also, das funktioniert ja nicht. Das heißt, diese
00:13:45: Dennis Willkomm: sowohl
00:13:47: Dennis Willkomm: diese Ansichten, diese Weltbilder sind halt immer kontextspezifisch. Wenn ich halt in einem hochvolatilen Umfeld bin, hohe Komplexität, dann brauche ich vielleicht mehr, Weite. Da muss ich irgendwie anders aufgestellt sein, brauche ich halt ein Windows 10.
00:14:01: Dennis Willkomm: Wenn ich halt irgendwo schnell sein will, dann tut es auch ein Msdos und das Schöne ist, das ist eine Entwicklungslinie und Entwicklung sagt uns, wir können uns halt da durchentwickeln. Also, wie Kinder erst krabbeln, dann gehen dann Fahrrad fahren, sagt auch keiner ja. Das Kind kann erst krabbeln, Deswegen ist es schlechter als das Kind das schon Fahrrad fährt. Das ist einfach, nur
00:14:19: Dennis Willkomm: ist halt ein anderer Entwicklungsstand, und
00:14:23: Dennis Willkomm: das finde ich auch nochmal so wichtig zu sagen. Naja, manchmal liegt es gar nicht daran, dass das böse Menschen sind oder so, die jetzt gerade vielleicht unter Stress auch wieder in solche Verhaltensweisen zurückschwingen, sondern
00:14:34: Dennis Willkomm: ja, es ist, was es ist. Das braucht halt vielleicht noch ein bisschen, und vielleicht passt der Kontext gerade nicht so gut, muss ich auch drüber nachdenken. Wie gehe ich da systemisch mit um? Aber es ist erst mal, was was ich halt gelassener nehmen kann, Auch dafür hilft mir halt diese Perspektive.
00:14:50: Johannes Schartau: Voll wertvoll. Ja, ich denke gerade so, Währenddessen total viel drüber nach, weil es gibt so verschiedene Sachen, die mir durch den Kopf gegangen sind. Das eine. Es gab halt diese Zeit, wo immer gesagt wurde. Die Person hat kein agiles Mindset oder sowas. und was da immer so drinsteckte, war so ein bisschen
00:15:05: Johannes Schartau: so. Wir sind alle in unserem Growth Mindset. und wir sind halt super flexibel, aber die Person nicht, und die Person wird das auch nie lernen.
00:15:14: Johannes Schartau: Deswegen brauchen wir uns gar nicht um die Person zu kümmern. Ja, und das hat mich immer sehr fasziniert, wie man das dann so einfach so proklamieren kann. Aber das andere, was du auch gesagt hast: Manchmal passen Halt bestimmte
00:15:27: Johannes Schartau: Innenräumen oder bestimmte Einstellungen einfach sehr gut auf bestimmte Kontexte und das zu gucken, wo also nicht irgendwie
00:15:34: Johannes Schartau: du bist hier, oder du kannst irgendwas nicht, sondern halt eher so darauf zu schauen. Wo passt denn dieses Verhalten, was du gerade zeigst, oder sowas? Ich glaube, das ist einfach anders. Also weil es wertschätzender ist und auch viel pragmatischer, dass es eher darum geht. Wo könnte man diese Person zum Beispiel gut einsetzen, wo das wirklich vielleicht harmoniert.
00:15:53: Johannes Schartau: und aber halt auch darin. Man kann sich ja auch entwickeln. Also, es ist halt nicht, dass man einfach irgendwie, man ist damit geboren, oder man ist nicht damit geboren, sondern bis zu einem gewissen Grad gibt es ja auch eine Möglichkeit, irgendwie da, was zu tun. Oder wenn man auch möchte, halt irgendwie andere Fähigkeiten zu lernen.
00:16:09: Dennis Willkomm: Ja, absolut total. und du sprichst da was an. Ich meine.
00:16:14: Dennis Willkomm: ich war ja lange genug. Mit so einem Claim unterwegs. Mindset ist Key und bin immer noch der Meinung. Mindset ist ein wichtiger Faktor, aber eben nur mein eigenes. Also, ich kann nicht irgendwie durch die Gegend laufen und sagen, Johannes, dein Mindset ist, aber jetzt irgendwie schräg. Ich kann es schon machen, aber es
00:16:32:
00:16:33: Dennis Willkomm: Ich weiß nicht, ob das so zieldienlich ist, aber das, was du da beschreibst, ist ja so eine Art Spiritual Bypass so nach dem Motto: Ich fange jetzt an und psychologisiere mal hier, dass die Leute halt einfach das falsche Mindset haben. Deswegen Funktioniert Agilität jetzt nicht. und dann schicke ich die Leute mal auf irgendwelche Mindset-Schulungen oder
00:16:55: Dennis Willkomm: keine Ahnung, oder lass die Halt alle verpflichtend in Achtsamkeits und Meditationskursen sitzen, damit die ein anderes Mindset kriegen.
00:17:05: Dennis Willkomm: und eigentlich kaschiere ich damit ein ganz anderes Problem, das ja systemisch liegt, und da kommen wir eigentlich erst dahin, wo es jetzt richtig spannend wird, weil wir, gerade wenn wir über Transformationen und Organisationen sprechen.
00:17:18: Dennis Willkomm: Naja, Organisationen sind ja schon ein Kollektiv. Also, da kommen ja viele Menschen zusammen, viele unterschiedliche Menschen, die irgendwas oder Agenten. Mittlerweile müssen wir auch über KI mal schauen, aber es ist halt irgendwas Kollektives
00:17:36: Dennis Willkomm: und eine Organisation hat keinen Willen. Eine Organisation. Also diese individuellen, diese 2 individuellen Sichtweisen, die ich dir gerade genannt habe, die existieren ja für eine Organisation in dem Falle nicht. Organisationen sind einfach kollektiv. Aber.
00:17:51: Dennis Willkomm: und da ist es spannend. Also, wenn wir über das Mindset reden, dann sollten wir über das Mindset von Leuten reden, die wirklich Organisationen qua ihrer Position im System gestalten können. Also zum Beispiel CEOs, Eigentümer oder so, Da spielt es schon eine Rolle, weil halt die eine ganz große Macht im System haben. Da kann man drüber reden, Da kann man auch mal mit Psychologie oder so drangehen, oder mit Coaching.
00:18:13: Dennis Willkomm: aber jetzt irgendwie 1.000 Mitarbeitende zu Coachen oder auf Achtsamkeitskurse oder Mindset-Kurse zu schicken.
00:18:20: Dennis Willkomm: weiß ich nicht. Dann fängt man eher an der Spitze an, da, wo die Hebel liegen.
00:18:26: Dennis Willkomm: und dann also, was du gesagt hast, dieser Bypass so nach dem Motto, Ihr habt das falsche Mindset. Wie gesagt, das kaschiert ja eigentlich, dass im System irgendwas falsch läuft, und dann müssen die Mitarbeitenden ausbaden, dass das System halt irgendwie Rattert und kracht.
00:18:40: Dennis Willkomm: und da kommen wir eigentlich jetzt an diesen Quadranten, der jetzt auf die Gruppe oder aufs Kollektiv schaut und auch wieder das Beobachtbare zeigt. Also wir sind wieder in dem außen. Ich kann es beobachten.
00:18:53: Dennis Willkomm: und es ist jetzt aber die Gruppe und ein Kollektiv.
00:18:57: Johannes Schartau: Also, wir haben uns bewegt von, ich schaue individuell objektiv auf Personen.
00:19:03: Johannes Schartau: Wir haben über Innenräume gesprochen, in Einzelpersonen, und Du gehst jetzt in dieses kollektive Systemische, wo mehrere.
00:19:13: Dennis Willkomm: Dinge miteinander verbunden sind, in Organisationen zum Beispiel, genau, und das ist und wie du schon sagst, da sind wir eigentlich genau bei systemischen Quadranten. Also, wir schauen uns jetzt mal das System an. Wie funktioniert das eigentlich? und da kann ich jetzt sämtliche Dinge anwenden, die Stichwort Metatheorie.
00:19:32: Dennis Willkomm: Ich kann eben dadurch auch schauen, mit welcher Brille Mit welcher speziellen Landkarte schaue ich denn eigentlich auf die Themen drauf, weil, wenn ich jetzt in dieser, also in diesem.
00:19:42: Dennis Willkomm: das sind alles Dinge, die kann ich objektiv beobachten
00:20:01: Dennis Willkomm: und kann daraus eben dann mit der richtigen Landkarte meine Hypothesen bilden und dann eben gucken. Wie orientiere ich mich da, Oder wie kann ich versuchen, dieses
00:20:09: Dennis Willkomm: System, inwiefern das auch immer geht, zu manipulieren, dass es halt ein kleines bisschen besser wird.
00:20:15: Dennis Willkomm: und genauso kann ich eben sagen, wenn ich jetzt gerade in diesem anderen Quadranten unterwegs bin. Da ist vielleicht Psychologie oder Coaching hilfreich, aber eben auch nur bei Einzelpersonen, nicht beim kollektiven. Das heißt, da kann ich auch schon sehen. Über diese Meterlandkarte kann ich mir raussuchen, welchen Detailstadtführer brauche ich denn jetzt gerade.
00:20:34: Johannes Schartau: Coole Sache.
00:20:36: Dennis Willkomm: Ich find's auch cool.
00:20:37: Johannes Schartau: Ich.
00:20:38: Dennis Willkomm: und wenn wir jetzt eben im Systemischen unterwegs sind, also unten, rechts sozusagen, also die integral informierten Menschen sagen, benennen die Quadranten dann immer so. Es ist oben, dann ist es individuell. Es ist unten. Dann ist es halt irgendwie kollektiv.
00:20:53: Dennis Willkomm: Jetzt werden wir halt unten rechts. und da gucken wir uns eben an. Wie funktioniert denn jetzt gerade so die Mechanik, die Systemik meiner Organisation.
00:21:02: Dennis Willkomm: und da wird es dann eben auch wichtig, Oder ist es dann wichtig, mal drauf zu gucken.
00:21:08: Dennis Willkomm: wenn ich über Transformation spreche. Was meine ich denn damit. und was hat sich wirklich geändert? und habe ich jetzt auch wirklich dann nicht nur irgendwo ein neues Label auf alte Arbeitsweisen geklebt, sondern habe ich wirklich meine Prozesse verändert? Habe ich meine Verantwortlichkeiten, meine Rollen neu geklärt.
00:21:24: Dennis Willkomm: Habe ich irgendwie dafür gesorgt, dass ich wirklich Freiraum auch bieten kann und das institutionalisiere also im System irgendwie festschreibe, dass es auch funktionieren kann und nicht einfach im ersten Stressmoment Halt wieder zurückrutscht.
00:21:39: Dennis Willkomm: Das ist sozusagen die Brille. Wenn ich auf diesen beobachtbaren systemischen Quadranten schaue.
00:21:50: Johannes Schartau: Ich könnte mir vorstellen, es geht noch weiter. Ist das richtig? Ja.
00:21:54: Dennis Willkomm: Der, der häufig genannt wird. Nämlich: was ist denn das Innere nicht Beobachtbare einer Organisation?
00:22:17: Dennis Willkomm: und da sind wir bei so Dinge wie Werte und das, was wir eigentlich so als Kultur oder Milieu bezeichnen, wo wir dann sagen: Okay, das ist irgendwas. Das kann ich nicht direkt beobachten, aber ich kann zurückschließen darauf, und zwar zum Beispiel, indem ich mir überlege.
00:22:35: Dennis Willkomm: Was ist denn eigentlich was darf ich denn hier nicht sagen.
00:22:38: Dennis Willkomm: Also wenn ich das hier sagen würde, offen, dann hätte ich ein Problem oder werde abgestoßen. Das ist Kultur, Das ist die Kultur. Das ist nicht das, was auf irgendeinem schönen Poster oder auf der Kaffee
00:22:51: Dennis Willkomm: Tasse irgendwo aufgedruckt ist. Das macht man gerne. Das sind meistens die Dinge, die eben nicht da sind. Die schreibt man sich dann lustig auf Poster und auf Kaffeetassen. Aber das, was wirklich da ist. Das ist das, was mir zeigt. Das darf ich jetzt hier aber nicht sagen.
00:23:06: Dennis Willkomm: oder? Wofür werde ich belohnt und Wofür guckt man mich, schräg an? Wofür? Welche Konflikte dürfen eigentlich nicht existieren, oder
00:23:15: Dennis Willkomm: rede ichüber Macht oder nicht? Also wir haben ja in unseren Organisationen immer noch Machtgefälle, Hierarchien usw. und wir werden immer welche haben, weil auch über die
00:23:26: Dennis Willkomm: es geht, kaum anders, weil das reduziert ja auch Komplexit\'e4t. Aber thematisieren wir das, oder tun wir so, als wäre die Macht eigentlich gar nicht da, aber sie wird halt irgendwo gelebt. Das sind so Dinge. Da kann ich ein Gefühl dafür bekommen. Was ist eigentlich Kultur? und wie kann ich da drauf gucken.
00:23:45: Johannes Schartau: Ich finde das immer spannend, weil ich bekomme, als Berater viele Organisationen zu sehen, und alle denken irgendwie
00:23:51: Johannes Schartau: die Art und Weise, wie sie miteinander umgehen. In der Organisation selbst ist irgendwie total normal und muss nicht erkl\'e4rt werden, und ich komme immer rein und alles ist anders, und genau wie du sagst, es gibt bestimmte Themen.
00:24:02: Johannes Schartau: Über die wird nicht gesprochen, und dann gibt es andere Themen, Die sind so selbstverständlich, dass die einfach erwartet werden. und dann ich zum Beispiel, als jemand, der neu reinkommt, weiß das gar nicht, aber halt, alles hat irgendwie so eine bestimmte Qualität.
00:24:15: Johannes Schartau: und es ist so ein bisschen wie der Fisch im Wasser, der das Wasser halt nicht sieht. So f\'fchlt sich das an, dann in der Kultur, in der Organisation.
00:24:23: Dennis Willkomm: Ja total schönes Bild, weil es ist auch schwierig. Jetzt kommt wieder dieser Roundtrip, weil jetzt gucken wir halt drauf, wenn wir Kultur haben, die dafür sorgt, dass ich mich so oder so verhalte.
00:24:34: Dennis Willkomm: dann bin ich wieder in dem ersten Quadranten, den wir uns angeguckt haben, weil dann können wir wieder auf mein Verhalten gucken.
00:24:40: Dennis Willkomm: Auch kann ich Kultur erkennen oder nicht, hängt damit zusammen. Wie ist eigentlich mein Betriebssystem. Also kann ich das jetzt sehen, oder kann ich es noch nicht sehen. Also, auch das ist wieder so eine reife Frage. und wenn ich das noch nicht sehen kann, dann kann ich vielleicht auch nicht die Struktur bauen, die jetzt irgendwie hilft, auch die Kultur wieder anzupassen. Das heißt, jetzt haben wir einmal so die verschiedenen Perspektiven, die verschiedenen Brillen gesehen
00:25:03: Dennis Willkomm: und merken
00:25:04: Dennis Willkomm: hoffentlich Also ich merk es ziemlich klar, dass diese, egal wo ich was verändere, Das hat eine Auswirkung in allen anderen Bereichen.
00:25:13: Dennis Willkomm: und wenn ich nur auf einen Bereich Gucke, und das tun wir häufig. Ja. So. Eine Organisation macht ein Redesign oder so und guckt dann nur aufs Org-Chart.
00:25:21: Dennis Willkomm: Es ist nur eine Perspektive.
00:25:23: Dennis Willkomm: Da muss die Kultur muss Mitbetracht werden. Da muss vielleicht auch geguckt werden. Wie ist das Verhalten, das da rauskommt, können die Leute eigentlich diese neue Organisation leben, weil sie eben diese ich nenne es einfach Betriebssystem, weil es halt eine schöne Metapher ist, weil sie das interne Betriebssystem mitbringen
00:25:40: Dennis Willkomm: und diese Dinge im Wechselspiel einfach zu betrachten.
00:25:44: Dennis Willkomm: und
00:25:47: Dennis Willkomm: und dann wird es eben spannend, weil, wenn man damit mal anfängt, rumzuspielen und das halt als eine Perspektive zu sehen, die ich immer wieder anlegen kann, und dann immer versuche, das ganzheitlich zu sehen. Da kommt ja auch. Ich meine, ihr habt ja einen schönen Namen Holisticon, also holistisch mal drauf zu gucken. Das ist ja auch so, das, was im
00:26:04: Dennis Willkomm: integral Modell so die holons, wie sie dann genannt werden, wo man eben draufgucken kann. Man versucht, das Ganze mal im Zusammenhang zu betrachten. Das wird natürlich schnell komplex, weil diese Dinge verschachteln sich auch ineinander und haben Rückwirkungen, und wenn dann noch eine zweite Person dazukommt usw.
00:26:22: Dennis Willkomm: Ja. Aber das Gute ist, man kann.
00:26:27: Dennis Willkomm: ja, man kann sich das ja antrainieren. Man kann sich halt überlegen. Ich gucke mal diese verschiedenen Perspektiven, und irgendwann wird es vielleicht verinnerlicht, dass man sagt: Okay, es fällt mir viel leichter, die verschiedenen Perspektiven gleichzeitig zu sehen.
00:26:39: Dennis Willkomm: Ich kann auch diese verschiedenen Perspektiven körperlich erfahrbar machen und kleiner Teaser einfach mal zu gucken. Wir haben ja gleich noch einen interaktiven Teil für die, die jetzt nicht dabei sind.
00:26:54: Dennis Willkomm: Nur zuhören, ist ein bisschen schade. Aber wenn wir gleich mal ein bisschen praktisch damit rumexperimentieren, dann können wir auch mal gucken.
00:27:01: Dennis Willkomm: Wie kann man denn versuchen, den Körper als Orientierungsmittel auch zu nutzen? Wie kann ich denn irgendwie so eine Intuition aufbauen, um schneller mitzukriegen. Wo hakt es denn gerade eigentlich?
00:27:13: Dennis Willkomm: und
00:27:15: Dennis Willkomm: Ich weiß, wir sind jetzt schon mit der Zeit so ein bisschen. Aber ich würde gerne jetzt noch einen Aspekt dazu bringen.
00:27:22: Dennis Willkomm: Also mich, der bisher haben wir Transformation ist ja irgendwas, was eine Veränderung ist. Veräderung ist ja irgendwie was Prozessmäßiges. Also, da bewegt sich ja irgendwas von Zustand A nach Zustand B.
00:27:34: Dennis Willkomm: und wir haben gerade eigentlich erst mal nur die Brille, um auf etwas
00:27:40: Dennis Willkomm: Statisches zu schauen. Also wir können uns irgendwie so einen Snapshot raussuchen und gucken. Okay, Wie ist es denn gerade? Wie sieht das System aus? Wie sieht die Führung aus? Wie sieht die Kultur aus? Wie denken denn Geschäftsführer oder so darüber.
00:27:53: Dennis Willkomm: Wenn ich jetzt aber auch damit arbeiten möchte und dann gucken möchte, wie gehe ich denn jetzt eigentlich in eine sinnvolle Veränderung rein. Dann brauchen wir irgendwas, was prozesshaft uns das Ganze anschauen lässt.
00:28:07: Dennis Willkomm: und da gibt es halt etwas ist auch wieder eine Form von Metatheorie, die ich da nutzen kann, weil die kann ich letztendlich in sämtliche Change Frameworks und so mit reindenken.
00:28:21: Dennis Willkomm: und das sind so 4 Ebenen von sozialen Prozessen, die ich eigentlich immer mitdenken muss. und das fängt halt an damit, dass ich eine ganz klare Intention haben muss. Also ich muss mir genau überlegen: Was will ich eigentlich erreichen mit dem, was ich hier tue?
00:28:37: Dennis Willkomm: und ja, du lachst schon so, und ich kann das natürlich jetzt auch überlegen. Was ist denn das für ein Quadrant, bei dem ich hier unterwegs bin.
00:28:44: Dennis Willkomm: da wo die Intention sich bildet.
00:28:47: Dennis Willkomm: Ich.
00:28:48: Johannes Schartau: Ich lache nur, weil ich bin ja in vielen Transformationsprozessen mit drin. und das ist ein so wichtiges Thema, das herauszuarbeiten. und was dann oft
00:28:57: Johannes Schartau: weiß ich, sind Leute irgendwie ein halbes Jahr in der Transformation drin. und wenn du fragst, warum wurde das ursprünglich mal gestartet, und dann
00:29:04: Johannes Schartau: ja, und das resoniert sehr stark mit dem, was du gerade sagst.
00:29:11: Johannes Schartau: Man braucht eine klare Intention bei einer Transformation, zum Beispiel.
00:29:14: Dennis Willkomm: Genau, Also, wir haben ja auch schon häufiger drüber gesprochen. Wenn man jetzt diese ganzen Diskussionenüber Agil ist. Tod oder so verfolgt, die auf LinkedIn stattfinden.
00:29:24: Dennis Willkomm: Die Frage ist ja, wofür haben denn eigentlich Unternehmen agile Transformationen gestartet? Also wenn da keine Intention dahinter gesteckt hat, dann ist, klar dann kann ich sagen: agile ist tot, weil dann war es für mich nur irgendwie eine Managementmethode, die einfach austauschbar ist.
00:29:39: Dennis Willkomm: Wenn ich mir die Intention gesetzt habe. Hey, ich habe da einen flexiblen Markt. Ich habe einen sehr volatilen Markt, und Ich muss selber irgendwie so flexibel sein, dass ich da irgendwie überleben kann. Dann ist Agilität halt kein nice to Have, dann ist das etwas, was ich einfach brauche, und ob ich es jetzt agil nenne, oder
00:29:56: Dennis Willkomm: keine Ahnung. Wie, ja, Also, You name it.
00:30:00: Dennis Willkomm: dann ist für mich die Intention klar. und dann habe ich einen ganz anderen Zug dahinter. Dann weiß ich wo ich hin will, auch da wieder Orientierung, und das ist.
00:30:10: Dennis Willkomm: das ist ein ganz wichtiger Faktor. und ohne diese klare Intention kann ich zwar Transformationen starten und angehen, aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich damit besonders erfolgreich sein werde.
00:30:20: Johannes Schartau: Heißer Tipp.
00:30:22: Johannes Schartau: Wenn jetzt die große AI-Welle kommt, in der wir uns alle befinden, vielleicht dieselbe Frage dort auch mal stellen, wofür ihr AI benutzen wollt, auch immer sehr gut diese Intention dahinter und nicht "wir müssen da mal irgendwie was tun", sondern wofür wollen wir das eigentlich, sehr hilfreich.
00:30:37: Dennis Willkomm: Der war gerade.
00:30:41: Johannes Schartau: Ja.
00:30:42: Dennis Willkomm: Genau.
00:30:45: Dennis Willkomm: und wenn wir jetzt wissen, was wir mit Ki machen wollen oder mit Agilität. Dann kommt so der nächste Punkt. Weil, da muss ich nämlich mal wissen: Was ist denn eigentlich, Mit wem mache ich denn das hier eigentlich? Also, wer sind die anderen in meinem Boot.
00:30:57: Dennis Willkomm: und gehe ich da? Was zieht mich an, und was stößt mich ab? Also Eine Form von Energie? Welche Werte sind denn da gerade die uns hier zusammenschweißen, um das Ganze zu tun. und das ist der nächste wichtige Schritt. und während die Intention, die kann ich noch so irgendwo
00:31:17: Dennis Willkomm: als Initialen Punkt sehen. Jetzt wird es halt schon wieder ein bisschen verdichtet. Da jetzt muss ich eben gucken. Wo fließt die Energie? Mit wem arbeite ich zusammen? Was ist meine Rolle in diesem ganzen Spiel? und in Veränderungsprozessen ist das eine ganz wichtige Frage für viele Menschen. Was bedeutet das für mich? Mit wem arbeite ich morgen noch zusammen?
00:31:35: Dennis Willkomm: Was ist meine Position eigentlich hier und fühlt sich das eigentlich gut an.
00:31:42: Johannes Schartau: und fühlt sich das gut an. Kann auch sein, dass es vielleicht nicht
00:31:47: Dennis Willkomm: die gewünschte Richtung ist, aber ich fühle mich trotzdem gut abgeholt und fühle, da wird gerade an mich gedacht, oder Ich fühle mich aufgehoben, ganz gut, auch wenn mir die Rolle vielleicht nicht so gefällt. Also sich darüber Gedanken zu machen, also hin zu weg von und mit wem und welche Rolle spiele ich da gerade?
00:32:04: Dennis Willkomm: Dann? Der dritte wichtige Aspekt ist sozusagen dann zu gucken, Okay, jetzt können wir mal unsere ganzen Modelle, Da können wir auch die mentalen Modelle, Metamodelle, systemische Modelle, alles was wir gelernt studiert und sonst was haben. Das können wir jetzt auf den Tisch legen und dann mal überlegen.
00:32:20: Dennis Willkomm: Wie sieht denn das eigentlich dann aus? Wie könnte das aussehen? und welche Landkarte hilft uns hier wirklich irgendwie, das Morgen zu designen.
00:32:28: Dennis Willkomm: weil wir wissen, wo wir hinwollen. Wir wissen, welche Rolle wir da spielen und dass wir da hinwollen, weil wir Teil dieser Gruppe sind. und jetzt geht es halt darum, wirklich mal konzeptuell klar zu arbeiten.
00:32:39: Dennis Willkomm: und dann der letzte Schritt in diesem Prozess sozusagen jetzt wirklich ins Handeln kommen, also wirklich tun.
00:32:46: Dennis Willkomm: und eigentlich merken wir erst dann, ob wir uns wirklich verstanden haben, weil vorher ist es ja eher okay. Wir haben jetzt einen sch\'f6nen Plan. Wir haben eine Idee. Wir haben eine Transformation angestartet, aber dann, wenn es darum geht, jetzt tun wir, was dann k\'f6nnen wir wieder irgendwie sagen? Ja, da ist jetzt was gelandet. Damit kommen wir wirklich weiter.
00:33:04: Dennis Willkomm: und jetzt.
00:33:06: Dennis Willkomm: dann können wir ein Schleifchen drum machen, können wir das nämlich auch wieder hinlegen, weil wenn wir dann was tun, dann können wir das beobachten. Damit sind wir wieder in diesem ersten Quadranten, wo wir angefangen haben.
00:33:16: Dennis Willkomm: und wenn wir irgendwie die Informationen haben, dann können wir damit auf Strukturen gucken. Das heißt, wir haben auch diesen Quadranten drin. und wenn wir dann gucken, welche Werte, welche Gruppe uns eigentlich damit abholt und warum wir da hinwollen, welche Werte dahinter stecken.
00:33:30: Dennis Willkomm: Dann sind wir unten wieder bei der Kultur
00:33:34: Dennis Willkomm: und die Intention, die kommt halt irgendwo aus dem Inneren. Die muss Halt geboren werden und in die Welt raus.
00:33:39: Dennis Willkomm: und damit haben wir auch da. Jetzt eine prozesshafte Sicht, und mit diesen beiden Brillen kann man schon super viel machen, wie ich finde, weil du hast jederzeit eine Möglichkeit. Du kannst eine Bestandsaufnahme machen. Du kannst daraus einfache
00:33:54: Dennis Willkomm: nächste Schritte ableiten. Du kannst gucken, Wo bin ich vielleicht falsch abgebogen? Was fehlt jetzt gerade noch? Weil ich weiß, wenn die Information nicht ausreichend wird, ist, wird das Ganze nicht zum Fliegen kommen. Wenn die Intention nicht klar ist, wird das Ganze nicht zum Fliegen kommen, weil das hat Auswirkungen auf die anderen Aspekte, Dann kann die Information noch so gut gegeben sein. Ich werde es nachher beim Verhalten merken.
00:34:16: Johannes Schartau: Ich einmal das große Gesamtpaket.
00:34:21: Johannes Schartau: Ich finde das super, wie du, das gerade einmal nochmal alles wieder zurückgeholt hast, und es ist, wie du gesagt hast, das steht ja alles in Verbindung miteinander. Also, es sind verschiedene Perspektiven. Es sind verschiedene Schritte, aber man kann sie letztendlich dann irgendwie doch nicht trennen. Also, das gehört irgendwie zusammen. und ich glaube.
00:34:39: Johannes Schartau: was ich immer wichtig finde, ist so dieses Wenn man
00:34:46: Johannes Schartau: 1 von diesen Dingen komplett ignoriert, hat man wahrscheinlich irgendwie ein Problem.
00:34:50: Johannes Schartau: Also, so erklär ich mir das immer, man muss nicht vielleicht in einem irgendwie perfekt sein. Oder man muss nicht irgendwie alles total, unglaublich gut können oder sowas. Aber halt irgendwie ist komplett zu missachten. Weil
00:35:02: Johannes Schartau: vielleicht kannst du das auch. Es gibt so Hardcore-Systemiker, die halt irgendwie so tun, als würden Innenräume gar nicht existieren. Dann gibt es andere Leute, die eben nur über Mindset sprechen. und alles kommt dann aus dem richtigen Mindset. und wir brauchen über Prozesse und Strukturen, brauchen wir gar nicht reden, weil das ergibt sich von alleine und sowas. und ich glaube, da ist halt vor allen Dingen dieses drin. Irgendwie dieses ich
00:35:20: Johannes Schartau: 1 von diesen Dingen.
00:35:23: Johannes Schartau: Dem gebe ich extrem viel Aufmerksamkeit zulasten anderer. und ich sehe oft, dass.
00:35:32: Johannes Schartau: wenn irgendwas nicht funktioniert, dass einem diese Perspektiven auch oft gar nicht präsent ist oder so ist das auch deine Erfahrung.
00:35:37: Dennis Willkomm: Ja absolut absolut. und und ich kann es auch von mir selber sagen, Also
00:35:44: Dennis Willkomm: ich mache doch nur mal einen kleinen Teaser. und ich hatte dir ja auch im Vorfeld so ein kleines Bildchen geschickt. Da war ganz zentral. War Da so ein
00:35:54: Dennis Willkomm: so ein Schwertkämpfer drauf. Also, ich wei\'df nicht.
00:35:58: Dennis Willkomm: vielleicht haben es einige gesehen. Man könnte sich ja jetzt fragen: Was hat denn das jetzt damit zu tun, mit diesem abgefahrenen, integralen Modell und Transformation usw.
00:36:09: Dennis Willkomm: Aber was du beschreibst, dass Hardcore-Systemiker, die nur auf diesen einen Quadranten schauen, wo wir da irgendwie auf die Struktur gucken oder andere Psychologen, die alles psychologisieren und dann meinen, sie könnten Organisationsentwicklung machen, indem sie jedem eine Therapie verabreichen oder so.
00:36:26: Dennis Willkomm: Ich weiß, ich übertreibe ja, aber aber
00:36:32: Dennis Willkomm: am Ende muss ich es halt ganzheitlich betrachten. und wenn wir jetzt irgendwie wieder drauf schauen. Das war für mich auch eine Lernerfahrung, weil ich bin
00:36:45: Dennis Willkomm: ein sehr starker Kopfmensch gewesen, das hei\'dft, es war systemischer Quadrant. Da war ich Kopfmensch, Psychologie, also eigentlich meine beiden. Du hast es eingangs gesagt. Informatik, Struktur und Psychologie, also so 2 Quadranten, voll irgendwie
00:37:03: Dennis Willkomm: aber alles im Kopf.
00:37:05: Dennis Willkomm: und
00:37:06: Dennis Willkomm: seit ein paar Jahren mache ich jetzt Schwertarbeit, also wirklich mit japanischer Schwertarbeit, so Iaido. und da geht es halt darum, die inneren Mitten zu finden und wichtig, nicht die innere Mitte, sondern die inneren Mitten.
00:37:20: Dennis Willkomm: und da kann man jetzt irgendwie auch wieder drauf gucken. Also, die Japaner sprechen da von Hirn, Herz, Hara und Geist.
00:37:28: Dennis Willkomm: und das sind genau eigentlich auch wieder unsere 4 Quadranten. Also, ich habe da. Ich habe den Geist. Das ist sozusagen die Intention. Das ist das, womit alles startet. Ich habe das Herz.
00:37:42: Dennis Willkomm: Das ist die Verbindung. Wie komme ich da zusammen? Ich habe Haare.
00:37:48: Dennis Willkomm: Jetzt habe ich Hirn vergessen, das Hirn, Das sind die Strukturen, die ich da habe, Herz, die Verbindung und das Hara ist wirklich, Ich muss ins Tun kommen. Also, ich muss wirklich handeln in der Welt. und das muss zusammenkommen, damit das Ganze funktioniert. Um es jetzt mal so zu sagen: die meisten Organisationen kommen halt nur mit dem Hirn zur Party.
00:38:07: Dennis Willkomm: und
00:38:09: Dennis Willkomm: und da fehlt halt irgendwas, weil dann mache ich mir halt super viele Gedanken, aber ich werde halt nicht ins Handeln kommen. Oder was eine andere Sache aus der Schwertarbeit, die ich total hilfreich finde, ist, da gibt es das Prinzip von Shanxin.
00:38:24: Dennis Willkomm: Ich führe den Schlag aus und dann spüre ich erst mal nach. Was ist jetzt anders? Was ist passiert? Was bei mir passiert, liegt der andere gegenüber Ja. Also
00:38:32: Dennis Willkomm: und das mal bei einer Transformation zu tun. Also, ich habe einen Schritt gemacht. und jetzt spüre ich erst mal nach. Was macht das? Was hat sich geändert? Merke ich ein anderes Verhalten, merke ich eine andere Kultur. Also, ich habe die Struktur geändert: was passiert in den anderen Bereichen?
00:38:46: Dennis Willkomm: und da einfach mal genauer hinzugucken. und da finde ich, wie du sagst, immer so alle Aspekte irgendwo mit einzubeziehen und bei sich selber anzufangen, weil, wie gesagt, meine eigene Vergangenheit, ich war auch super viel im Kopf und musste erst mal lernen. Ich kann auch mit anderen Teilen des Körpers präsent sein.
00:39:05: Dennis Willkomm: und das hilft mir sogar, um intuitiv anders in Organisationen unterwegs zu sein, weil das ist dann diese somatische Weisheit, die man da vielleicht
00:39:14: Dennis Willkomm: mitbringen kann.
00:39:17: Johannes Schartau: So. Wir haben jetzt einmal den ganz gro\'dfen Blick gemacht und einmal diese ganz großen Karten angeschaut.
00:39:23: Johannes Schartau: Gibt es noch irgendwas vielleicht Kleines, was du den Leuten besonders ans Herz legen möchtest, oder irgendwie, was wo du sagen würdest. Das können die Menschen ausprobieren und in ihrem Umfeld schnell etwas zu verbessern. Also irgendwie sowas wie ein
00:39:37: Johannes Schartau: wie einen kleinen Tipp. So ein wei\'df nicht so ein Snack oder sowas, wo man sagen könnte, Hier ist vielleicht ein erster Schritt. Oder hier gibt es, was was du ausprobieren könntest.
00:39:45: Dennis Willkomm: Ja.
00:39:47: Dennis Willkomm: ja, ich glaube, das was wir gerade getan haben, war jetzt zwar relativ umfangreich, aber wenn man einfach mal anfängt und überlegt, Okay, ich habe jetzt, Ich gucke mir eine Sache an. Was ist denn mein erster Impuls? Worauf gucke ich denn? Gucke ich auf Verhalten, unterstelle ich Leuten jetzt irgendwie eine Intention, gucke ich drauf. Wie
00:40:06: Dennis Willkomm: Wie sieht denn das System aus, oder gucke ich irgendwo auf Werte, die geteilt werden, um Kultur oder so. und dann zu sagen: Okay, jeder von uns hat wahrscheinlich eine
00:40:17: Dennis Willkomm: eine bevorzugte Eingangstür, um auf solche Dinge zu gucken und sich dann selber mal dran zu erinnern. Okay, jetzt habe ich meinen ersten Blick gemacht. Jetzt mache ich mir noch den zweiten Blick. und dann nochmal, den dritten und guck mal, was ich denn bei den anderen Quadranten noch entdecken kann. Ich glaube, das ist schon mal eine schöne Sache, einfach um das
00:40:37: Dennis Willkomm: sich selber auch so ein bisschen zu erschlie\'dfen und zu gucken, was gibt es denn da zu entdecken.
00:40:44: Johannes Schartau: Wunderbar.
00:40:45: Johannes Schartau: Dennis, vielen Dank für deine Zeit. Vielen Dank, dass du das alles mit uns geteilt hast. Wir verlinken auf deine Website in den Shownotes auf dein Buch gibt es noch was wo Leute dich vielleicht besonders erreichen können, oder irgendwas, was du dir wünschst, wie Leute in Kontakt mit dir treten.
00:41:05: Dennis Willkomm: Also per LinkedIn, da natürlich gerne. Und Webseite, also alle Kanäle, die man so im Internet findet, jederzeit gerne.
00:41:15: Johannes Schartau: Voll gut. Herzlichen Dank.
00:41:16: Johannes Schartau: Ich hoffe, diese Session hat euch konkrete Impulse für eure eigenen Transformationsherausforderungen gegeben. Bei Holisticon setzen wir das um, was wir in transform together diskutieren. Wir begleiten Unternehmen ganzheitlich durch den digitalen Wandel.
00:41:28: Johannes Schartau: von der Strategie über die Technologie bis zur Veränderung der Organisation an sich. Wir machen unsere Kunden resilienter, etablieren eine zukunftssichere, agile Kultur rufen neue Geschäftsmodelle ins Leben und begeistern Menschen mit besseren Services und Produkten.
00:41:41: Johannes Schartau: Falls ihr Hilfe bei diesen Herausforderungen braucht, sprecht uns gerne an. Alle Infos findet ihr auf holisticon.de
00:41:47: Johannes Schartau: Und Ich würde mich total freuen, wenn ihr auch bei der nächsten Folge "transform together" mit dabei seid. Die Informationen dazu gibt es sehr bald.
00:41:55: Johannes Schartau: Ich plane, was ziemlich Cooles. Bis dann. Vielen Dank.
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